Philosophie des Rocksoziologen

Philosophie und Anspruch

Die Basis meiner Arbeit sind soziologische Theorien, philosophische Denktechniken, wissenschaftliche Methoden sowie meine persönlichen Erfahrungen.

Mein Anspruch ist, jede Leistung für Sie empirisch zu fundieren,

transparent zu kommunizieren und fair abzurechnen.

Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft. (Henry Ford)

Soziologie

Die vergessene Königin der Wissenschaft und sensibelste aller Denkweisen. Meine wichtigste Erkenntnis aus allen Theorien: Lebenswelten ernst nehmen.

Dieses Motto nehme ich ernst. Sie werden es erleben.

Philosophie

Die Mutter allen Denkens und Tor in die Welt der Logik, der Abstraktion, der Perspektivwechsel und Kritik an dem IST. Nietzsche. Platon. Cicero. Kant. Adorno. Sokrates. Epikur. Protagoras.

Akteur-Netzwerk-Theorie

Dank Bruno Latour sind Emotionen, Glaube, Natur, Technik und Dinge wieder fester Bestandteil der Soziologie. In neuen Netzwerken zu denken ist sein Auftrag an uns.

Kosmopolitismus

Mit Ulrich Beck als Doktorvater hatte ich das Glück und die Ehre, von einem der weitsichtigsten Denker zu lernen, die wir je hatten. Denken über die Grenzen war sein lebenslanges Motto.

Rockmusik

Die Musik und deren Akteure sind meine Inspiration in allen Lebenslagen. Die Kultur der Rockmusik ist Teil meiner Identität. Immer. Auch im Job.  

Wissenschaft

Die Grundlage meiner Analysen und Ergebnisse sind empirische Fakten,  wissenschaftliche Methoden und Prinzipien.

Sind wir es nicht müde, für immer in der Sprache eingeschlossen zu sein oder gefangen in den sozialen Repräsentationen, wie uns so viele Sozial-wissenschaftler gerne sähen? Wir wollen Zugang zu den Dingen selbst, nicht nur zu ihren Phänomenen. Das Wirkliche ist nicht fern, sondern in allen überall auf der Welt mobilisierten Objekten zugänglich. Ist die äußere Realität nicht im Überfluss mitten unter uns?

Sind wir es nicht mehr als leid, für immer von einer transzendenten, unverkennbaren, unzugänglichen, exakten und bloß wahren Natur beherrscht zu sein, die bevölkert ist von Gebilden im Dornröschenschlaf, welche schließlich eines Tages von wissenschaftlichen Märchenprinzen entdeckt werden? Die Kollektive, in denen wir leben, sind aktiver, produktiver, sozialisierter, als die langweiligen Dinge an sich es uns erwarten ließen.

Sind wir nicht dieser Soziologien müde, die ausschließlich auf dem Sozialen aufbauen, das anscheinend allein durch die Wiederholung der Worte ‚Macht’ und ‚Legitimität’ getragen wird, weil die Soziologen weder Inhalten der Objekte noch mit der Welt der Sprachen zurechtkommen, welche gleichwohl die Gesellschaft konstruieren? Unsere Kollektive sind wirklicher, naturali-sierter, diskursiver, als die langweiligen Menschen unter sich es uns erwarten ließen.

Sind wir nicht der Sprachspiele und die ewige skeptische Dekonstruktion der Bedeutung leid? Der Diskurs ist keine Welt für sich, sondern eine Population von Aktanten, die sich mit den Dingen und Gesellschaften mischen und sie halten und tragen. Unser Interesse für die Texte entfernt uns nicht von der Realität, denn auch den Dingen muss die Würde zugestanden werden, Erzählung zu sein. Und warum sollte man den Texten die Größe absprechen, das soziale Band zu bilden, das uns zusammenhält?

Sind wir es nicht müde, angeklagt zu werden, das Sein vergessen zu haben, in einer niederen Welt zu leben, die aller Substanz, alles Heiligen, aller Kunst beraubt ist? Und gesagt zu bekommen, um all diese Schätze wiederzufinden, müssten wir die historische, wissenschaftliche und soziale Welt verlassen, in der wir leben? Wenn wir uns den Wissenschaften zuwenden, entfernen wir uns weder von der Differenz zwischen Sein und Seiendem noch von der Gesellschaft, der Politik oder der Sprache. (Bruno Latour)